Neue Ultra-Komplikation von Audemars Piguet: Code 11.59 Universelle RD#4
Mehr als ein Jahrhundert nach der Fertigung ihrer ultrakomplizierten Taschenuhr Universelle freut sich die Schweizer Haute-Horlogerie-Manufaktur Audemars Piguet, ihre erste ultrakomplizierte Armbanduhr (RD#4) im äußerst zeitgenössischen Design der Kollektion Code 11.59 vorzustellen. Die Code 11.59 by Audemars Piguet Ultra-Complication Universelle RD#4 würdigt das Erbe der Manufaktur im Bereich der großen Komplikationen und wurde zugleich mit vollem Respekt vor der Ergonomie und der heutigen Nutzung entwickelt, um einen beispiellosen Tragekomfort und eine beispiellos einfache Bedienung zu bieten.
Diese neue Kreation vereint das Savoir-faire der Manufaktur in einem einzigen Uhrwerk, dem Kaliber 1000, das aus mehr als 1100 Teilen besteht. Dieser wegweisende Mechanismus, eine Meisterleistung der Ingenieurskunst und der feinen Uhrmachertradition, beruht auf drei Generationen von Innovationen aus Forschung und Entwicklung und umfasst 40 Funktionen, darunter 23 Komplikationen, unter anderem eine Grande Sonnerie Supersonnerie, eine Minutenrepetition, einen ewigen Kalender, einen Flyback-Chronographen und ein fliegendes Tourbillon. Ingenieure, Designer, Uhrmacher und Kunsthandwerker arbeiteten mehr als 7 Jahre lang Hand in Hand, um diesen Chronographen RD#4 zum Leben zu erwecken, und erweiterten dabei fortlaufend ihre Fähigkeiten, um die Grenzen der Haute Horlogerie auf ein neues Niveau zu heben.
Die Taschenuhr L'Universelle von 1899, die im Zentrum des Ateliers des AP-Museums steht, und die neue Code 11.59 Universelle RD#4.
Wir alle lieben Ultra-Komplikationen, und diese ist der Höhepunkt mehrerer Jahrzehnte der Forschung, Gestaltung und Fertigung vieler unterschiedlicher Arten komplizierter Mechanismen, bei denen die Ergonomie stets an vorderster Stelle des gesamten Prozesses stand.
„Um das höchste Maß an Zuverlässigkeit zu erreichen und gleichzeitig die Höhe unserer Kaliber auf ein Minimum zu beschränken, glauben wir, dass eine ‚mechanische Funktion mit ergonomischem Fokus‘ einen neuen Weg für Audemars Piguet und für die Uhrenindustrie insgesamt eröffnet.“ Giulio Papi, Technischer Direktor, Audemars Piguet
ENTSTEHUNG EINER AUSSERGEWÖHNLICHEN ULTRA-KOMPLIKATION
Das Projekt begann 2016 mit dem Ziel, eine hochkomplizierte, alltagstaugliche Armbanduhr zu entwickeln, die das richtige Gleichgewicht zwischen Komplexität, Ergonomie und Ästhetik findet.

Die Teams gingen über die traditionellen Konstruktionsnormen hinaus und ließen die Grenze zwischen Uhrwerk und Gehäuse verschwimmen, indem sie ergonomische Korrektoren und Kronendrücker entwickelten, mit denen sich die zahlreichen Funktionen der Uhr mühelos bedienen lassen. In diese Uhr flossen außerdem die 2015 vorgestellte Supersonnerie-Technologie (RD#1), das 2018 lancierte ultraflache Uhrwerk mit ewigem Kalender (RD#2) und der Oszillator mit erhöhter Amplitude ein, der in den beiden 2022 lancierten Modellen RD#3 Royal Oak Automatik mit ultraflachem fliegendem Tourbillon Premiere feierte. 2023 führte dieses Projekt zur RD#4 und zur Entstehung einer bemerkenswerten Armbanduhr, angetrieben von einem ultrakomplizierten Automatikwerk mit mehr als 1100 Komponenten. Das Kaliber 1000 umfasst 40 Funktionen, darunter 23 Komplikationen, sowie 17 besondere technische Vorrichtungen und ebnet den Weg für eine neue Generation von F&E-Uhrwerken.

Sieben Jahre später erblickt das Kaliber 1000 in der Kollektion Code 11.59 by Audemars Piguet das Licht der Welt, die selbst eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Klassischem und Zeitgenössischem schlägt.

Obwohl das Gehäuse sowohl die ergonomische Wölbung als auch die Designcodes der Kollektion bewahrt hat, wurden seine Proportionen leicht angepasst, um diesen ultrakomplizierten Mechanismus aufzunehmen. Dieses neue Gehäuse mit einem Durchmesser von nur 42 mm (statt 41 mm) und einer Höhe von 15,55 mm ist eine wahre Meisterleistung der Ingenieurskunst.

„Die Code 11.59 by Audemars Piguet Ultra-Complication Universelle RD#4 ist unsere Suche nach dem Heiligen Gral, mit einer unglaublichen Menge an Savoir-faire auf engstem Raum! Wir haben 100 Jahre lang von ihr geträumt, 20 Jahre lang über sie nachgedacht und sieben Jahre gebraucht, um sie zum Leben zu erwecken.“ François-Henry Bennahmias, Chief Executive Officer, Audemars Piguet
KRONEN UND DRÜCKER - WENN TECHNISCHE KOMPLEXITÄT MIT ERGONOMIE VERSCHMILZT
Der kompromisslose Ansatz der Manufaktur, technisches Können, uhrmacherische Expertise und Ingenieurskunst haben die Entwicklung dieser ultrakomplizierten Uhr stets geleitet. Die beteiligten Teams vereinten einige der prestigeträchtigsten uhrmacherischen Komplikationen in einem einzigen Automatikwerk mit weniger als 34,3 mm Durchmesser und 8,75 mm Höhe und verbesserten zugleich den Komfort und das Erlebnis der Träger. Eine der wichtigsten technischen Entwicklungen bestand darin, die Bedienung der Funktionen für den Kunden zu vereinfachen, indem die große Zahl von Drückern, die man üblicherweise an hochkomplizierten Uhren findet, auf lediglich drei Kronen und drei Drücker reduziert wurde.
Die Drücker, dezent und doch groß genug, um mit dem Finger betätigt zu werden, wurden in die linke Gehäuseseite integriert. Während der obere die Minutenrepetition auslöst, dienen die beiden folgenden Drücker jeweils der Korrektur der Mond- und der Tagesanzeige - ein vollständig neu durchdachtes System, das die Korrektur erleichtert, ohne dass spitze Werkzeuge verwendet werden müssen, die naturgemäß riskanter sind.
Audemars Piguet Ultra-Complication Universelle RD#4





Kommentare